Schröpfen

Schröpfen (chin. 拔罐法 báguànfǎ, jap. 吸角 Kyūkaku) ist ein traditionelles Therapieverfahren, bei dem auf einem begrenzten Hautareal mit Hilfe von Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt wird.  Diese Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt.  Die Lage der Schröpfstellen orientiert sich am Tastbefund, d. h. es wird v.a. im Bereich von Myogelosen (muskuläre Verhärtungen) geschröpft. Schröpfen wird oft in Kombination mit Shiatsu oder Akupunktur angewendet.

Neben dem  Schröpfen auf der Haut gibt es die Schröpfkopfmassage.

Bei der Schröpfkopfmassage wird das Schröpfglas auf die Haut gesetzt, die zuvor eingeölt wurden. Der Schröpfkopf wird dann über ein bestimmtes Hautareal, z.B. am Rücken verschoben, was eine stärkere durchblutungsfördernde Wirkung als eine klassische Massage hat.

Schröpfen kann bei vielen Erkrankungen und Beschwerden hilfreich sein, z. B.

Myogelose (Muskelhartspann)
Kopfschmerzen
Wirbelsäulen- und Schulter-/Armsyndrom

Eine Abrechnung mit den privaten Krankenkassen ist möglich.